Shootingreise nach Venedig

Auf gehts nach BELLA ITALIA! Die Shootingreise nach Venedig war ein lang geplantes Projekt von mir. Das ganze lief unter meiner LiTravel Eventreihe. Genaugenommen war es dann auch der erste LiTravel in dem Sinne.

Was bedeutet LiTravel?

Das ganze begann mit einem Photowalk, der einen Wiedererkennungswert haben sollte. Viele Fotografen nehmen ihren Vor- oder Nachnamen in Verbindung zu dem Wort ‚Walk‘. Das kam für mich nicht so in Frage also wurde daraus Li von Lisa und Walk – LiWalk. Das ist dann die Bezeichnung für meine Events on Location. Meine Eventreihe wurde durch einen LiDrive erweitert. Das bedeutet man läuft nicht von Location zu Location, sondern man fährt von einer Location zu einer nahegelegenen Location. Ich denke es ergibt sich von selbst was ein LiTravel dann zu bedeuten hat 🙂

Die Shootingsreise nach Venedig lief unter dem Motto ‚Low Budget Trip‘. Low Budget war insofern möglich, da wir uns einen Bungalow auf einem Campingplatz gemietet haben, sowie das Ziel der Reise mit dem Auto erreichbar war. Es war mir besonders wichtig eine Low Budget Reise zu planen, da man oft die Aussage „Ich habe kein Geld“ zu hören bekommt, wenn man an die Planung der Shootingreise geht.

Tag 1 – Zwischenstopp in Mailand

Mailand liegt quasi auf dem Weg von Freiburg nach Chioggia also warum nicht einen kleinen Stopp in der Modestadt machen? Diese Idee kam bei den anderen drei super gut an. Wir hatten eine super Fahrt, das Wetter war gut und die Straßen nicht zu überfüllt. 2 Uhr in der Früh ging es für uns los. Start war bei Sebi in Schopfheim. Pünktlich zum Sonnenaufgang sind wir dann in Mailand am Dom angekommen. Das tolle Licht haben wir selbstverständlich direkt für tolle Fotos genutzt.

Danach haben wir uns erst mal auf die Suche nach einem tollen Frühstück gemacht, welches wir auch direkt gefunden haben. Es war ein Pancake Kaffee, wo wir Instagram-Like frühstücken konnten 😀
Nach dem Frühstück ging es dann noch ein bisschen durch die City durch die Läden bummeln.

Auf dem Weg zurück zu unserem Auto sind wir auf eine Art Old Timer Versammlung gestoßen. Wir wussten nicht warum sich die Old Timer Besitzer auf diesem unspektakulären Parkplatz zusammengefunden haben aber wir haben es uns nicht nehmen lassen dort ein paar Turi-Fotos zu machen.

Nächster Halt Champeggio Atlanta in Chioggia. Das Ziel der Shootingreise nach Venedig. Der Check In verlief einwandfrei. Wir haben sogar noch ein Upgrade erhalten. Unser Häuschen war somit näher am Strand dran. Nach dem Einchecken und Einladen sind wir noch schnell einkaufen gegangen um für den nächsten Tag ein reichhaltiges Frühstück machen zu können. Anschließend sind wir dann gemütlich in einer Pizzeria Essen gegangen. Das war dann auch schon das ganze Programm vom 1. Tag.

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Tag 2 der Shootingreise nach Venedig

Wir sind mit dem Auto an den Hafen gefahren mit dem Ziel mit einer Fähre nach Pellestrina rüber zu fahren. Dort haben wir uns dann ein 2-Tages Ticket für Venedig gekauft. Es kostete 35€ und man konnte mit Bus, Bahn & Fähre im ganzen Venedig Landkreis fahren. In Pellestrina angekommen sind wir zum nächstgelegenen Strand gelaufen, das war in etwa ein Fußmarsch von 10 Minuten. Wir waren quasi alleine an diesem Strandabteil. Das kam uns natürlich ganz gut, denn ‚Nacktbaden‘ ist in Italien nicht erlaubt, wie wir von einer motzenden Spaziergängerin erfahren haben.. 😀
Allgemein konnten wir an diesem Strand wirklich klasse Bilder machen. Die Ergebnisse von Sebi folgen noch.

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Tag 3 – Mit dem Fahrrad auf Pellestrina unterwegs

Der eigentliche Plan für Tag 3 war mit der Fähre und Bus nach Venedig zu fahren. Allerdings war der Weg vom Campingplatz zum Hafen nicht so einfach zu gestalten, wie wir uns erhofft haben. Das Problem war hier die Uhrzeit, wir wollten sehr früh am Morgen los und da spielten die öffentlichen Verkehrsmittel nicht so mit wie wir wollten und kein Taxi wollte für die kurze Fahrt um halb 6 schon vor Ort sein. Ja die Italiener sind halt schon ein bisschen faul 😀

Wie dem auch sei, wir haben den Tag dann anders genutzt. Wir haben uns am Camping Platz Fahrräder für gerade mal 5€ gemietet. Mit unserem Ticket vom Vortag mussten wir fürs Fahrrad auch kein Aufpreis zahlen. Somit haben wir uns die Parkgebühren erspart. Aber das war nicht der einzige Grund warum ich das Fahrrad mieten wollte. Mit dem Fahrrad waren wir etwas mobiler auf der Insel. Am ersten Tag hatte ich ein verlassenes Schiff auf Land gesehen, zu dem ich unbedingt wollte. Zu Fuß in die entgegengesetzte Richtung vom Strand wäre das etwas hard geworden bei dem Wetter und Gepäck, welches wir bei uns hatten. Alleine schon wegen dieser Location war die Shootingreise nach Venedig ein voller Erfolg.

Das Schiff war total verrannzt. Zu gerne wäre ich reingeklettert aber das erwies sich als etwas gefährlich, da sich dort einige Wespen Nester zusammengefunden haben. Unten war es allerdings ungefährlich.

Nachdem wir die Location ausgeschöpft haben, sind wir mit dem Fahrrad wieder in die Richtung der Strände gefahren. Heute war an diesem Strandabteil etwas mehr los aber das war vollkommen in Ordnung. Wir haben trotzdem unser Programm durchgezogen.

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Tag 4 – Auf nach Venezia

Was wäre eine Shootingreise nach Venedig, wenn man nicht auch das eigentliche Venedig besucht. Ja, Venedig ist nicht gleich Venedig. Venedig ist ein Landkreis, wie es zum Beispiel auch Baden-Württemberg ist. Wir haben den Koffer am Vortag gepackt und sind dann früh morgens los. Mit dem Auto sind wir zu einem nahegelegenen Parkplatz gefahren, für den wir nur 6€ den ganzen Tag zahlen mussten. Unser Ticket Venezia war noch ein paar Stunden gültig. Wir haben dieses also genutzt um mit dem Bus nach Venedig reinzufahren und anschließend die Fähre zu nehmen, welche durch Venedig fuhr. Erster Stopp war der Markus Platz. Wieder pünktlich zum Sonnenaufgang! Die Mädels zogen ihre Abendkleider an und wir nutzen das tolle Licht. Für Venedig hatte ich mir einen besonderen Stil überlegt. Einfach mal weniger scharf und mehr verschwommen war mein Motto an diesem Tag. Es ging weiter durch die Gassen, ich wollte unbedingt die kleinen Straßen, weg vom Tourismus finden und direkt am Wasser und den vielen Brücken shooten. Nach dem wir fix und alle waren, haben wir uns die Zeit für das Touristische genommen. Selfies hier und da, bummeln, Souvenirs kaufen und gemütliches sitzen in einem Kaffee. Einfach mal genießen wo wir unterwegs waren.

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Tag 5 – Chioggia Markt

Wir haben nach dem Tag in Venedig echt lange ausgeschlafen. Den Schlaf hatten wir wohl alle nötig. Leider haben wir etwas zu lange geschlafen und mussten uns dann richtig beeilen um noch rechtzeitig beim Chioggia Markt anzukommen. Was wäre eine Shootingreise nach Venedig ohne das Shoppen auf einem Markt? Wir waren überwältigt von der Größe des Marktes! Jeder wurde fündig. Wir kauften Klamotten, Taschen, Souvenirs und Käse. Sebi war so lieb und hat uns alle Tüten getragen 😀 Wir haben ihn nicht dazu gezwungen, muss man hier anmerken. Nach dem Markt waren wir vergebens auf der Suche nach einem Hafen, bei dem wir auf den Stegen Bilder machen konnten. Leider waren diese Häfen alle privat und nicht zugänglich für uns. Das war etwas ärgerlich, bis wir dann eine andere kleine Stelle gefunden haben. Fischerbote mit kleinen Stegen zu den Boten alle entlang der Straße voller bunter Häuser. Ich habe dort meine Kapitäns Bilder gemacht auf die ich schon so lange scharf war. Ich habe mir dazu extra eine Kapitäns Mütze bestellt gehabt. Das war tatsächlich gar nicht nötig, denn jeder Souvenir Laden hatte solche Mützen im Angebot 😀

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Tag 6 – Chill Day

Zeit zum Sonnen. An Tag 6 haben wir den Strand direkt am Campingplatz genutzt und uns schön bräunen lassen. Naja schön röten lassen war dann das Ergebnis 😀 Jeder hat sich einen kleinen oder auch größeren Sonnenbrand geholt. Gehört ja quasi zu einem Urlaub dazu. Das Wasser war super angenehm und wir waren mehrere male im Wasser. Ich habe vor kurzem mit dem Poledance angefangen und habe es mir nicht nehmen lassen an der Wasserstandstange hochzuklettern. Vicky wurde dann erst mal von mir unterrichtet, wie sie an der Stange posieren kann. Dabei sind lustige Bilder entstanden.
Nach der Sonn-Session sind wir zur Camping eigenen Pizzeria gegangen um den kleinen Hunger zu dämpfen. Zurück in unserem kleinen Häuschen haben wir eigentlich nur noch gechillt. Gemeinsam haben wir alle Bilder angeschaut und bereits angefangen zu selektieren. Mittlerweile hatte es stark angefangen zu regnen. Das war etwas ärgerlich, da wir eigentlich noch vor hatten zum Pool zu gehen um dort noch ein paar Bilder zu machen. Vicky war sehr motiviert also sind wir trotzdem noch schnell hingegangen. Kann ja auch mit Regen cool aussehen 😀
Leider konnten wir nicht all zu lange dort shooten, da die Bademeister in den Feierabend gehen wollten. Dabei kam die Sonne gerade so schön raus -.-

Tag 7 – Ende der Shootingreise nach Venedig

Wir hatten kaum geschlafen. Der Regen hörte nicht auf und das Gewitter war gefühlt direkt über uns. Es blitze und Donnerte so stark, dass wir alle schreckhaft aufgewacht sind. Am Morgen sah es noch nicht besser aus. Es war windig, kalt und regnete ununterbrochen. Aufgrund dessen haben wir beschlossen einen Tag eher abzureisen. Wir haben also angefangen zu packen und konnten in einer kurzen Regenpause das Auto beladen. Nach nur wenigen Kilometer klarte der Himmel immer mehr auf und auf der Höhe vom Lago Maggiore war es wieder richtig schön sonnig. Dort haben wir dann eine längere Pause in der City gemacht und haben noch mal ein schönen Restaurant Besuch genossen. Sebi und ich bestellten ein Colaweizen, welches in riesigen runden Gläsern kam. Wir haben das total gefeiert! Vicky und Katja hatten dann auch ihren letzten Apersol Spritz der Reise getrunken. Ja, sie haben jeden Tag mindestens einen getrunken 😀

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Veröffentlicht in: Reise